Dagmar H.

Vor 3 Jahren wurde bei mir ein Myom festgestellt, dass in der Gebärmutterschleimhaut saß. Dadurch hatte ich sehr starke Blutungen, die meist mindestens 10 Tage anhielten. Die Folgen davon war ein Eisenmangel und Erschöpfung. Ich bin kaum noch privat ausgegangen, da ich all meine Kraft für mein stressiges Arbeitsleben und meine Familie brauchte. Irgendwann war ich völlig erschöpft. Meine Frauenärztin riet mir (39) zu einer Gebärmutterentfernung. Allerdings gab sie mir trotz mehrmaligem Wunsch keinerlei Informationen über Myome bzw. alternative Behandlungsmethoden. Auch über die Operation und die Folgen einer Gebärmutterentfernung gab sie mir keinerlei Aufklärung. Sie nahm sich keine Zeit dafür und zuckte auf meine Fragen hin mit den Schultern und meinte, ich solle mich wegen der OP in den nächsten Wochen bei ihr melden. Damit ginge es mir sicher gesundheitlich wieder besser.  Ansonsten solle ich spätestens in einem halben Jahr zur nächsten Untersuchung kommen. Ich war so perplex, dass ich erst einmal gar nichts mehr sagen konnte. Später habe ich dann beschlossen, mir einen neuen Arzt zu suchen und durch eine Freundin habe ich auch eine neue Frauenärztin gefunden. Sie war ganz anders, hat mich über alle Möglichkeiten informiert und mich sehr beruhigt. Letztlich wurde das Myom hysteroskopisch mit einer Resektionsschlinge „herausgeschält“. Das klingt schlimmer als es ist. Es war ein minimal-invasiver Eingriff, der nicht lange gedauert hat. Danach habe ich einige Tage lang ein Ziehen im Bauch und Blutungen gehabt. Doch das war nicht sehr schlimm. Meine Blutungen haben sich in der Folge normalisiert und ich fühle mich wieder viel besser, habe Energie und kann mein Leben ganz normal verbringen.

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