Kostenerstattung Medikamentöse Behandlung

Kostenerstattung Pille und Spirale:

Hormontabletten (z. B. Pille) und hormonfreisetzende Spiralen werden als Verhütungsmittel von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Zur Behandlung von Blutungsstörungen in den Wechseljahren kann die Kostenerstattung durch die Krankenkasse erfolgen.

Hormonfreisetzenden Spiralen werden überwiegend zur Verhütung eingesetzt und müssen von der Patientin selbst bezahlt werden. Auch hier kann zur Behandlung von Blutungsstörungen in den Wechseljahren eine Kostenerstattung durch die Krankenkasse erfolgen. Aufgrund der häufigen Nebenwirkungen von Hormonen ist die Endometriumablation in den USA bei der Behandlung von Blutungsstörungen mittlerweile als gleichberechtigte Ersttherapie anerkannt. Empfindliche Patientinnen müssen also nicht erst unter den Nebenwirkungen der Hormone leiden, bevor sie erfolgreich therapiert werden können. zurück