Iris R.

Als ich 28 Jahre alt war, wurden meine Blutungen extrem stark. Mein Arzt schlug mir als Lösung eine Hysterektomie vor. Ich war geschockt! Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch keine Kinder und wollte das absolut nicht. Ich habe es mit der Pille und anderen Hormonen probiert. Es hat aber nichts wirklich funktioniert und so habe ich lange Zeit versucht, damit klar zu kommen. Fünf Jahre später war ich verheiratet und hatte zwei Kinder. Viele Freundinnen von mir hatten gesagt, dass meine Periode bestimmt nach den Schwangerschaften anders und nicht mehr so schlimm sein würde. Das hat leider nicht gestimmt. Jedenfalls nicht bei mir. Nach der Geburt meines zweiten Kindes begannen die Blutungen wieder und hielten an. Irgendwann brauchten die Kinder keine Windeln mehr, aber ich lief mit Binden und Ersatzkleidung herum. Mein Arzt meinte, nun wäre meine Gebärmutter ja überflüssig und würde nicht mehr gebraucht. Ich weigerte mich weiterhin. Erst nachdem ich ihn nach der Möglichkeit einer Endometriumablation fragte, meinte er, das sei auch eine Option! Ich war erstaunt, wie schnell und einfach der Eingriff war. Ich hatte mit einem Krankenhausaufenthalt von mehreren Tagen gerechnet. Tatsächlich dauerte es 45 Minuten, nach einer kurzen Erholung konnte ich nach Hause gehen.
Da der Eingriff an einem Freitag stattfand, hatte ich das Wochenende zur Erholung. Danach ging es mir gut und ich habe seitdem nur eine ganz normale Periode.

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