Schwangerschaft trotz Myom(en) möglich? Erfahrungen?

Hallo,

zuerst möchte ich mich für dieses wunderbare Forum bedanken, welches ich nach einigem Suchen bei "Onkel Google" gefunden habe ;)
Ich hoffe, dass ich hier (endlich) Antworten zu meinen Fragen erhalten kann :)

Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht so recht, wo ich anfangen soll. Myome sind in meiner Familie mütterlicherseits stark verbreitet und seit meinem 20. Lebensjahr bestimmen Unterleibsschmerzen meinen Alltag. Dank eines sehr netten Gynäkologen hatte ich von 20 - 25 Jahren die Mirena-Hormonspirale (obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch keine Schwangerhaft "hinter mir hatte") und konnte damit 5 schmerzfreie Jahre verbringen. Mittlerweile bin ich 36 Jahre alt und habe im Jahre 2014 (trotz 3 Myome) eine wundervolle Tochter zur Welt bringen dürfen. Die Schwangerschaft war im großen und ganzen beschwerdefrei, zumindest von der Myomseite her. Nur hat die starke Durchblutung der Gebärmutterwand zur Versorgung der Plazenta / des Kindes, die 3 "Mistviecher" zum wachsen animiert :/
Nach der Entbindung wurde mir nach 7 Wochen wieder eine Mirena eingesetzt. Soweit, so gut.
Nach 1,5 Jahren bekam ich aus heiterem Himmel schlimmstes Unterleibziehen über 1 Woche lang, welches mit spontanem Abgang der Mirena endete. Die nachfolgende Blutung war schlichtweg "Horror pur". (man verzeihe mir meine direkten Worte) Da ich eh nicht von der Toilette runter kam, ist meine Mutter in den Drogeriemarkt gefahren und hat mir TenaLady gekauft. Somit hatte ich wenigstens 2 Stunden lang das Gefühl "sauber" zu sein. Aber das wird vermutlich für die ein oder andere hier nichts neues sein ;)
Ich war total geschockt. Klar, Dysmenorrhoe kenne ich seit meinem 12. Lebensjahr, aber diese Blutung war nochmal ganz anders. Selbst das Wochenbett war nicht so "krass". Termin beim Gyn vereinbart und er entließ mich (nach unauffälliger Untersuchung) mit den Worten "Viel Spaß bei der nächsten Blutung. Das bleibt jetzt so." Fast hatte ich das Gefühl, selbst schuld daran zu sein, dass die Mirena abgegangen war und ich auch noch die "Frechheit" habe, Myome zu besitzen.... -.-
Ich habe mir dann noch eine zweite Meinung eingeholt bei einem Gynäkologen im KH, der sich auf Myom- und Endometriosebehandlung spezialisiert hat. Der bestätigte mir, dass meine Myome zwischen 3 - 5 cm groß seien und dass das größte leider an der Stelle sitzen würde, wo sich die meisten Embryonen einnisten würden. Zum Glück waren die Myome bei der ersten SSW noch so klein, das es da keine Probleme gab. Aber da mein Mann und ich noch Kinderwunsch haben, wäre eine Myomentfernung anzuraten, um eben dem Embryo "Platz zu machen". Da Termine im KH immer etwas länger hin sind, habe ich mir direkt einen OP-Termin geben lassen (absagen kann man ja immer noch ;) ). Mittlerweile waren 4 Wochen vergangen und meine Periode startete... Und ich saß wieder bei meinem Gyn mit einem Berg aus Kirschkernkissen & Wärmflaschen. Er verschrieb mir daraufhin Esmya für 3 Monate und dann wäre ja eh schon der OP-Termin, welchen er sehr befürwortete.
Brav und artig habe ich daraufhin 3 Monate lang jeden Abend eine Tablette Esmya geschluckt, mit den Nebenwirkungen gekämpft aaaaaber hatte keine Blutungen mehr und auch keeeiiinnne Schmerzen!!! *juchu* Da nahm ich den bisschen Schwindel und Übelkeit gern in Kauf.

Sehr lange Rede, kurzer Sinn: innerhalb dieser 3 Monate ist das 5 cm - Myom auf 1 cm zurückgegangen, die anderen zwei liegen bei +/- 3 cm (haben sich nicht verändert). Die OP wurde abgesagt, da mit diesem Befund (Ultraschall beim Vorgespräch 1 Woche vor dem geplanten Eingriff) definitv eine Schwangerschaft möglich wäre und ich solle mich in 6 Monaten wieder vorstellen, falls ich bis dahin doch nicht schwanger geworden sei. Das war im September. Meine Periode ist aktuell auszuhalten und mein Mann & ich sind fleißig am "üben" ;)
Nun habe ich seit 2 Tagen sehr starke Unterleibsschmerzen, welche ich nicht klar definieren kann. Natürlich könnten es die üblichen Schmerzen vor der Periode sein (am 01.12.2016 ist es wieder soweit), aber auf der anderen Seite bin ich heute, 23.11.2016, ES+5 und somit könnte das Ziehen auch das Einnisten in der Gebärmutter sein.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit schwanger werden trotz Myom? Hat es vielleicht sogar selbst erlebt?
Ich bin dankbar für jede Information, jeden Tip.... einfach alles.

Danke, dass ich mir mal alles von der Seele schreiben konnte.

Liebe Grüße und alles Gute,
Gretas-Mam