Meine Erfahrung mit der Myomembolisation

Nachdem ich vor zwei Jahren nur wenig informationen im www bzgl erfahrungen mit ME gefunden habe, möchte ich meine erfahrung mit hilfesuchenden teilen.
aufgrund so starker und langanhaltender regelbluntungen, die durch ein großes myom an der gebährmutter ausgelöst wurden, war mein eisenwert so nierdrig, dass ich keine stufe mehr hochgekommen bin und ich infusionen erhalten haben.
meine frauenarztin riet mir sofort, die GM entfernen zu lassen, wozu behalten, braucht man doch eh nimma...
war mir mit 38 irgendwie zu heftig und ich erkundigte mich über alternativen.
in dachau habe ich dann den eingriff geplant. bin selbst mit dem auto hingefahren.
das erste extrem unangenehme war es, den katheter zu bekommen, der eingriff selbst findet ohnen narkose statt, nur mit örtlicher betäubung an der leiste und vorher natürlich schmerz- und beruhigungsmittel.
man spürt einen leichten druck auf die leiste, ist aber auszuhalten und kann sogar am bilschirm mitverfolgen, wie die kügelchen eingespritzt werden. soweit ganz ok, den schmerzkatheter den man danach bekommt, um selbst zu dosieren, wie viel schmerzmittel man braucht fand ich schon heftig.... ich konnte nichts essen und musste mich ständig übergeben und hatte dazu noch starke schmerzen... war wie im delirium und habe den ganzen tag gedöst...
nach der untersuchung am nächsten tag wurde ich entlassen, so wie ich mich fühlte denke ich, hätte ich die 2,5 std lange autofahrt nicht auf mich nehmen dürfen....
ich war aufgebläht, aufgedunsen und hatte 2 kilo mehr,, obwohl ich null im magen hatte... zu hasue nahm ich dann iboprofen 600 und der schmerz war erträglich...
allerdigs hielt er an! ganze drei monate hatte ich starke schmerzen, wie wehen und weiterhin blutungen, da natürlich das myom ausgeschieden wurde... das ergebnis beim nächsten fa-besuch war natürlich erfolgreich: vom myom war nichts mehr zu sehen
um ganz ehrlich zu sein, würde ich den eingriff nie mehr machen, die frau die mit mir im zi war, hatte eine gebährmutterentfernung und ihr ging es schon am selben tag wieder ziemlich gut!
natürlich weiß ich nicht, wie sich eine entfernung auf die psyche auswirkt und ob man tatsächlich gleich in den wechsel kommt!