Uterus-Ballontherapie

Uterusballon

Bei der Uterus-Ballontherapie wird die Gebärmutterschleimhaut durch die übertragene Hitze aus einem flexiblen, mit heißer Flüssigkeit (Wasser, Glyzerin) gefüllten Ballon verödet. Die verödete Schleimhaut (Endometrium) verbleibt in der Gebärmutter und wird in den Tagen und Wochen nach der Operation abgestoßen. Der Eingriff wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt und es ist kein Operationsschnitt notwendig.

Bei den gängigen Verfahren dauert die reine Hitzeeinwirkung etwa 8 Minuten, der gesamte Eingriff etwa 20 Minuten. Viele Frauen können schon nach wenigen Tagen wieder ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

Nach der Uterus-Ballontherapie sind bei den meisten Frauen nur noch schwache Perioden zu erwarten, bei etwa 20 % hören die Monatsblutungen auch ganz auf. In einer 2012 veröffentlichten Übersichtsarbeit wurde festgestellt, dass der Anteil an Frauen, die eine komplette Blutungsfreiheit erreichten, nach einer Hochfrequenzablation höher ist, als nach einer Ballontherapie.

Nachteile: Diese Therapie hat nach einer vorangehenden Hormonbehandlung (GnRH-Analoga) bessere Ergebnisse. Die Hormone können Hitzewallungen und Schlafstörungen hervorrufen.

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